tolle Garten-Accessoires!

Auch wenn der Hochsommer vorbei ist, ein stilvoller Garten oder Balkon kann auch im Spätsommer und Herbst toll aussehen und der besten Platz sein,  die letzten warmen Sonennstrahlen einzufangen. Schön wenn dieser dann auch der Jahreszeit entsprechend geschmückt ist. Mit folgenden Accessoires strahlt der Balkon genauso bunt wie die Pflanzen im Herbst!

©  CHEck / PIXELIO

© CHEck / PIXELIO

Wie wäre es zum Beispiel mit einem tollen Kräutergarten, der nicht nur duftet, sondern auch mit tollen selbstgebastelten Karten beschriftet ist. Hierfür eignet sich besonders toll Schiefer oder dunkles Holz, die man dann beispielsweise in Herzform schnitzen und beliebig gestalten kann. Besonders dekorativ sind weiterhin Untertöpfe oder Eimer in verschiedenen Farben. Darin finden sowohl Pflanzen ein Zuhause als auch andere schöne Dinge. Farbtrends im Herbst sind dunkle Rottöne sowie orange und violett. Ganz wichtig ist weiterhin ein Sitzplatz, den man variabel verstellen kann. Wenn die Sonne schon etwas tiefer steht oder um die Hausecke herumwandert, kann man den wärmenden Sonnenstrahlen folgen. Ein ausklappbarer Sonnenstuhl nimmt nicht nur wenig Platz weg, er vermittelt auch sofort Entspannung. Um auch im Spätsommer noch jede Menge grün und blühende Pflanzen im heimischen Garten zu haben, sollte bei der Bepflanzung auf eine ausgewogene Kombination von Früh- und Spätblühern geachtet werden. Mit der richtigen Wohklfühloase vor der Nase, kann einem nämlich auch das fieseste nicht die Laune verderben!

Wild-life für zu Hause: Der Safari-Style

Wilde Tiere, unheimliche Geräusche, dichter Dschungel und karge Steppe – Der Safari-Style bringt diese Atmosphäre in Ihr trautes Heim. Besonders auf großen Terrassen und in hellen Wohnungen können nämlich Ornamente der afrikanischen Kultur und typische Muster, die die Savanne ganz nahe bringen, perfekt wirken. Wichtig ist dabei, dass der Kontrast zwischen Helligkeit und dem dunklen Kolonialstil gewahrt bleibt. Schwingen Sie sich auf die Liane, oder starten Sie den coolen Jeep, denn der Safari-Style macht Lust auf mehr.

© Janine Grab-Bollinger / PIXELIO

© Janine Grab-Bollinger / PIXELIO

Die Farben dieses Einrichtungsstils sollten eigentlich klar sein: Camel-Ton, Zebra-Muster, Tiger- und Leo-Applikationen, also viele Töne aus der Braun-Palette. Auch kräftigere Farben, wie zum Beispiel ein dunkles Rot, welches die untergehende Sonne am weiten Horizont darstellt, können eingesetzt werden. Die Möbel sollten aus natürlichen Materialien bestehen. Hölzer, die mit ihren Mustern zeigen, dass sie schon einige Jahre auf dem Buckel haben, wirken nur dann perfekt, wenn sie mit dem Safari-Style kombiniert werden. Die großen und eher funktionalistisch orientierten Möbel, die auch zum Kolonial-Stil passen, sollten akzentuiert im Raum platziert werden, denn sie wirken schnell zu wuchtig und verkleinern den Raum unnötig.

Für den Safari-Style sind die Dekorationsartikel ausschlaggebend. Damit durch das dunkle Holz der Möbel auch die Helligkeit wieder einzieht, können Produkte in Creme-Farben gezielt eingesetzt werden. Kerzen, die in robusten Laternen leuchten, erinnern an das aufregende Lagerfeuer-feeling beim Zelten in freier Wildbahn. Zebra-Muster und ähnliche Stoffe aus der vielfältigen Tierwelt können als Teppiche eingesetzt werden. Auch auf großen Bildern sorgen sie für den Hauch von Wildnis.

Der Safari-Style ist zwar prägnant, sollte aber nur puristisch wirken, denn die beeindruckende Einfachheit der afrikanischen Steppe ist das Vorbild des Stils.

Made by myself: Wie Sie Ihren eigenen Stil für die perfekte Einrichtung finden…

Eines steht fest: Die Einrichtung und die Persönlichkeit eines Wohnungsinhabers hängen irgendwie miteinander zusammen. Eigentlich dürfte es dann auch nicht so schwer sein, die eigene Wohnung so zu bestücken, dass man Individualität und Stilbewusstsein miteinander verbinden kann. Aber wie findet man den eigenen Stil, damit eine perfekte und abgestimmte Einrichtung möglich ist?

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Es gibt sicherlich viele Tipps und Tricks, wie man die eigene Einrichtung zusammenstellt. Dass man sich dabei wohlfühlt, steht natürlich im Vordergrund und so kann es ein wenig dauern, bis man zu sich selbst gefunden hat. Es geht schließlich darum, dass der eigene Stil und die Persönlichkeit das gesamte Ambiente einer Wohnung ausmachen. Dabei sollte man sich mit verschiedenen Stilrichtungen auseinandergesetzt haben, damit man für sich entscheiden kann, was bevorzugt bzw. abgelehnt wird. Eine Möglichkeit dazu, einen Überblick über alle Einrichtungsstile und deren Kennzeichen zu gewinnen, bieten Wohnmagazine. Darin finden sich aktuelle Dekorationsideen und es werden einige Trends im Wohnbereich vorgestellt. Um ständig aktuell zu bleiben, bietet sich natürlich auch das Internet an. Hier kann auch tiefer recherchiert werden, wofür ein Stil bezüglich der Einrichtung steht und was ihn ausmacht.

Um aus dem Überangebot die eigenen Präferenzen zu filtern, sollten Sie einfach alle Gegenstände, Stoffe oder Farbpaletten sammeln, die Ihnen in die Hände fallen und spontan gefallen. Sie können damit später wie mit einer Mind-Map arbeiten, um Ihre Einrichtung und Ihren ganz eigenen Stil aufeinander abstimmen zu können. Durch Inspirationen, die Sie durch die kleine Sammlung festhalten, ist es später einfacher, die Einrichtung zu perfektionieren.

Romantik und Ruhe: Was Kerzen alles können…

Zum Geburtstag gehören sie ohnehin und wenn man an romantische Stunden zu zweit denkt, dann sind sie ebenfalls unabdingbar: Nur von Kerzen kann die Rede sein. Früher waren sie viel mehr auf ihre Funktion, also den Raum zu erhellen, bedingt, heute hingegen sind sie Symbolträger für die verschiedensten Anlässe, besonders im religiösen Rahmen. Auch im Bereich der Dekoration wird gerne mit Kerzen gearbeitet und so gibt es viele Möglichkeiten und Varianten der Wachs-Formungen, die jeden Raum mit Ruhe und einem zarten Hauch von romantischer Besinnlichkeit durchfluten…

© Cisco Ripac / PIXELIO

© Cisco Ripac / PIXELIO

Dass Kerzen Allroundtalente sind, ist nicht sonderlich neu. Sie vervollständigen das Ambiente eines Raums nicht nur durch passende Farben, sondern auch durch Düfte, die die Sinne besänftigen sollen. Ein Tipp ist zum Beispiel folgender: Wenn Sie einen Kamin in Ihrem Wohnzimmer haben, dann muss dieser nicht immer durch Holz Wärme ausstrahlen, denn stattdessen können auch viele Kerzen das gleiche Licht erzeugen. Durch unterschiedliche Höhen und Umfänge der Kerzen, kommt zusätzlich ein dekorativer Effekt zustande. Besonders geeignet sind Blockkerzen.

Für einen natürlichen und leicht rustikalen Einrichtungsstil empfiehlt es sich auch, die Kerzen in geflochtenen Holzlaternen zu platzieren, wodurch ein angenehmes Licht den Raum erhellt. Laternen bieten sich auch bei anderen Looks an, sie sollten jedoch in Material und Farbe passend zu dem Rest der Einrichtung gewählt werden. Windlichter passen vor allem auf Terrassen, auf denen die letzten sommerlichen Abendstunden genossen werden. Durch die gläsernen Gefäße, in denen die Kerzen leuchten, wird außerdem der Landhausstil optimiert. Im Bereich der Innenraumgestaltung wirken Kerzen nicht nur in Ständern edel, sondern auch in Glasbehältern, die mit Wasser und Blütenblättern gefüllt sind, sodass Schwimmkerzen eingesetzt werden können. Viele Designer bieten Kerzenleuchter an, die durch raffiniert gestaltete Formen auftrumpfen.

Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, Sie sollten dabei nicht vergessen, dass Kerzen natürlich auch ein offenes Feuer sind, sodass die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. Wenn dies sichergestellt wurde, dann brauchen Sie sich nur noch zurücklehnen, um das warme und beruhigende Licht der Kerzen genießen zu können…

Apropos Wohngefühl: Der passende Bodenbelag für jeden Raum…

Neben der Wandfarbe, den Möbeln und natürlich dem Einrichtungsstil ist es auch wichtig, dass man sich in jedem Raum für den passenden Bodenbelag entscheidet, auch wenn dieser gerne einmal vergessen wird. Es ist selbstverständlich nicht in jeder Wohnung oder jedem Haus möglich, den Boden zu erneuern, aber nach einer gewissen Wohn-Zeit werden auch auf Teppich, Laminat und Co. hässliche Gebrauchsspuren deutlich, eben wie auf Möbeln und an den Wänden. Für ein perfektes Wohngefühl kann dann nur noch eine Erneuerung sorgen…

© Rainer Sturm / PIXELIO

© Rainer Sturm / PIXELIO

Mittlerweile kann man zwischen sehr vielen Varianten wählen, wenn es um den Bodenbelag geht. Neben Teppichen in sämtlichen Ausführungen, stehen auch Laminat, Kork und Linoleum zur Verfügung. Für die richtige Wahl kann nur der Blick in das übrige Raumkonzept helfen, denn der Bodenbelag sollte auch zum restlichen Stil passen. Die Beschaffenheit der Beläge spielt zusätzlich eine Rolle, denn es kommt darauf an, was Sie sich als Käufer wünschen: Der Untergrund kann weich und elastisch sein, aber auch hart und glatt. Jeder Bodenbelag hat eine andere Eigenschaft, die auch im Hinblick auf die Konsequenzen für das Wohngefühl wichtig sind. Damit sind zum Beispiel Geräusche gemeint, die beim Betreten des Belages entstehen oder nicht, außerdem sollte beachtet werden, ob die Wohnungsinhaber Allergiker sind oder, ob Haustiere gehalten werden.

Wenn andere Gegebenheiten die Wahl einschränken, sollte dies beim Kauf beachtet werden. Eine Restriktion ist zum Beispiel eine Fußbodenheizung, die einige Materialien direkt ausschließt. Auch die Beschaffenheit der Fugen (z.B. Silikon) kann wichtig für die richtige Entscheidung sein und Türen sollten im Idealfall nicht gekürzt werden müssen, wenn der neue Bodenbelag eingelegt wird. Dünne Beläge können hierbei eher von Vorteil sein.

Auch die Raumfunktion ist wichtig. In Küchen, Fluren und Badezimmern sind normalerweise Fliesen angebracht, da diese einfacher zu säubern sind und bei Feuchtigkeit ihre Struktur nicht allzu schnell verändern. Im Wohnzimmer sieht ein Laminat-Boden natürlich sehr elegant und modern aus, aber auch ein Teppich kann hier perfekt wirken. Der Vorteil von Teppichen ist schließlich, dass Staub besser gebunden wird, wovon Allergiker nur profitieren können. Auch die Geräuschkulisse wird stark eingeschränkt.

Wenn bei Ihnen demnächst eine Veränderung im Bereich des Bodens ansteht, werden Sie auf eine große und vielfältige Auswahl von verschiedenen Möglichkeiten treffen, unter denen sich ganz sicher der perfekte Bodenbelag für Ihren Raum finden lässt!

so wird ein kleiner Raum ganz groß

Besonders Studenten die in Wohngemeinschaften oder in einem Wohnheim wohnen, können aufatmen. Da sich immer mehr Möbelhersteller auf die Ansprüche der Zeit und des mobilen Wohnens einstellen, werden vermehrt Einrichtungsgegenstände produziert die auf einen kleinen Raum abgestimmt sind. Wer also in einem Raum Schlafen, Arbeiten und Wohnen integrieren muss, der sollte sich Anreize von den folgenden Einrichtungsideen holen:

Kombinationsmöbel sind das A und O für kleine Räumen. Sie sind platzsparend und multifunktional nutzbar. So gibt es beispielsweise Sessel, die sich zu einer Couch zusammenstellen lassen, sowie ausgeklappt eine Schlafmöglichkeit ergeben. Wichtig is, dass sie in ihrer Ursprungsform wenig Platz einehmen, um den Raum nicht unnötig voll zu stellen. So gibt es weiterhin auch Liegen, die man übereinander stapeln kann und dabei immer noch so schick aussehen, dass man sie tagsüber als puristisches Sofa nutzen kann. Mit diesen individuellen Lösungen sind auch spontane Schlafgäste willkommen.

Eine gute Lösung für einen kleinen Raum ist zudem ein Tisch, der sich auf die benötigte Größe ausziehen lässt. So nimmt dieser wenig Platz weg und ist dennoch voll einsetzbar wenn ein paar mehr Gäste zum Essen kommen. Auch bei der Wahl des Arbeitsplatzes sollte darauf geachtet werden, dass sich der Schreibtisch verstecken lässt. Den nichts ist unschöner als ständig sichtbare Computerkabel und Papierkrams. Es gibt ein paar schöne Varianten, bei denen sich ein kompletter Arbeitsplatz in einem hübschen Schrank verstecken oder sich zusammenklappen und beiseite stellen lässt.

Wer Probleme mit der Aufbewahrung von Schuhen und Jacken hat, der sollte entweder dezente und schmale Haken an der Wand befestigen oder aber eine Garderobe verwenden, die wenig Platz wegnimmt und allerlei Möglichkeiten bietet um verschiedenste Dinge zu stapeln. Ein einfaches Holzgitter kann beispielsweise mit Kleiderhaken bestückt Mäntel und jacken fassen, sowie Schuhe und Taschen gestapelt aufnehmen.

Auch bei der Regalwahl kann man einen Raum optimal auszunutzen. Wer keine freie Fläche an der Wand hat, der kann mit einem runden Stehregal sehr geschmackvoll seine Bücher und CDs verstauen. Ebenso gibt es praktische Klemm- und Abstellmöglichkeiten, die sich an Bettgestelle und Tischkanten montieren lassen. So kann man schnell und leicht ein paar Quadratmeter hinzuschummeln und alles hat seinen Platz gefunden.

Kühlschrank 2.0: Die neue Generation…

In einer Küche darf er nicht fehlen, und im Sommer ist er unersätzlich: Der Kühlschrank. Dieser Gebrauchsgegenstand ist zwar zu einem alltäglichen Begleiter geworden, der uns die Lebensmittellagerung meistern lässt, er ist aber nicht auf dem gleichen Stand geblieben. Auch in der Branche der Elektrogeräte wird schließlich fleißig und innovativ gearbeitet und mal ganz ehrlich: Ist ihr Kühlschrank schon einer der neuen Generation?

© Michael Bührke / PIXELIO

© Michael Bührke / PIXELIO

Es bietet sich an vom Kühlschrank 2.0 zu sprechen, denn die aktuellen und modernen Geräte können viel mehr, als man vermuten mag. Ein Kühlschrank ist eben schon lange nicht mehr nur zum Kühlen da und so entscheiden sich viele Personen beim Kauf einer neuen Küche auch für die neuesten Geräte auf diesem Markt. Die trendigen Designs passen schließlich auch viel besser in eine trendige Küche, die vor Modernität, gepaart mit Funktionalität, nur so strotzt. Viele Käufer legen großen Wert auf das Aussehen einer Küche, was sich bei modernen Wohnküchen auch anbietet.

Die neue Generation der altbekannten Geräte bietet jeglichen Komfort. Sie glänzen durch exklusive Extras und besondere Fähigkeiten und werden so zu kleinen Allroundtalenten. Einige bieten getrennte Fächer, die individuell gekühlt werden können, um die Haltbarkeit der Lebensmittel zu optimieren. So können Südfrüchte und Salat bzw. Gemüse getrennt werden, da andere Bedingungen bei der Einlagerung erfüllt werden müssen. Zusätzlich glänzt der moderne Kühlschrank mit einer “Frische-Zone”, also einem Bereich, in dem die Luftfeuchtigkeit gesenkt ist, die Temperatur etwa 0°C beträgt und so Fleisch und Fisch besser gelagert werden können.

Wenn das noch nicht reicht, können die aktuellen Geräte auch mit einigen digitalen Extras überzeugen. Über ein Display am Kühlschrank kann man sämtliche Informationen abrufen. Eingespeicherte Kühltipps und Rezepte, aber auch Sprachmitteilungen und (natürlich) ein Radio können darüber gesteuert werden. Für spontane Kühlwünsche, beispielsweise bei ungeplanten Gästen, besitzt der besondere Kühlschrank auch eine Schnellkühl-Funktion. Sagen Sie also “Tschüss” zu warmem Bier…

Es wird deutlich, dass die Elektrogeräte zu kleinen Supercomputern geworden sind, die das Leben besser und einfacher machen sollen. Man darf gespannt sein, was der Kühlschrank der Zukunft noch so alles “auf Lager” haben wird…

Ein bisschen Glamour schadet nie – Ideen für die passende Dekoration

Die Vielfältigkeit der Einrichtungsstile kennt keine Grenzen und so ist seit einiger Zeit auch der Glamour-Stil, der besonders durch eine exklusive Dekoration glänzen kann, immer gefragter. Dabei kommt es nicht darauf an, wieviel man investieren kann und muss, sondern viel mehr, was man daraus macht. Ein schickes Ambiente muss nicht unbedingt teuer sein, denn was wirklich zählt, ist schließlich das angenehme Wohngefühl, dass auch ohne Markenmöbel und extravagante Designer-Stücke entsteht.

© Kurt Michel / PIXELIO

© Kurt Michel / PIXELIO

Der Glamour-Stil zeichnet sich durch seine Einfachheit und den akzentuierten Einsatz von schicken, klassischen Möbeln aus. Die Dekoration sollte immer passend dazu gewählt werden, aber nicht überladen wirken, denn sonst kann man schnell die Assoziation an einen überfüllten Antikwaren-Laden hervorrufen. Der Stil-Code lautet: Kombineren Sie Metallicfarben mit dunklen Rottönen! Der richtige “Glanz-Faktor” entsteht durch Silber, Gold und Bronze. Bordeaux-Rot lockert das Gesamtbild auf und versprüht ein wärmendes Gefühl. Die Möbel dürfen gerne aus dunklen Hölzern gefertigt sein, wobei man allerdings beachten sollte, dass das Licht des Raumes nicht geschluckt wird.

Besonders in sanierten Altbauten, die hohe Decken und teilweise auch alte, klassische Stuckaturen aufweisen, kann sich der Glamour-Stil voll entfalten. Wenn die Rottöne zu kräftig erscheinen, dann kann auch Weiß und Cremefarbe eingesetzt werden. Die Dekoration sollte dann in Metallic gewählt werden. Kerzenständer und großen Spiegel mit verzierten Rahmen bieten sich dafür perfekt an. “Barock-Chic” ist das Stichwort! Der Clou ist, dass nicht nur stark glänzende Materialien auftauchen müssen, sondern, auf den Oberflächen der Dekoration auch Gebrauchsspuren erkennbar sein dürfen, die den Glanz über die Zeit etwas matt gemacht haben. Designer bieten Stücke an, die bewusst mit diesem Effekt spielen. Für die günstigere Variante, sollten Sie aber vor einem Besuch des nächsten Flohmarktes nicht scheuen, denn dort finden sich preiswerte Schätze, die glamourös wirken können.

Der Glamour-Srtil muss nicht teuer sein, er will nur so wirken! Wichtig ist dabei, dass beachtet werden muss, ob sich die Wohnung für diesen Einrichtungsstil anbietet, denn große Räume, die viel Helligkeit spenden, sind in diesem Fall von Vorteil. Mit der passenden Dekoration und kleinen Kombinations-Regeln ist der Stil perfekt und vereint schlichte Eleganz mit dem räumlichen Wohlbefinden…

gesundes Licht am Arbeitsplatz

Viele Menschen haben in ihrer Wohnung ein Arbeitszimmer oder einen seperaten Arbeitsplatz, da sie entweder von zu Haus aus arbeiten oder auch nach Feierabend noch Dinge zu erledigen sind. Wer lange am Schreibtisch oder vorm Computer sitzt, der sollte darauf achten, dass der Arbeitsplatz richtig beleuchtet ist. Ist dies nicht der Fall, sind die Augen oft müde und gereizt.

Am Arbeitsplatz sollte alles gut ausgeleuchtet sein. Das Gehirn kann Informationen am besten aufnehmen wenn es im Zimmer taghell ist. Dementsprechend sollte auch der Computermonitor ausreichend hell und kostraststark sein. Bei vielen PCs lassen sich diese Werte manuell einstellen.

© Günther Schad / PIXELIO

© Günther Schad / PIXELIO

Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz sollte indirekt und flächendeckend sein. Schreibtischlampen oder einzelne Spots sind als alleinige Lichtquelle nicht ausreichend. Besser eignen sich richtig positionierte Deckenstrahler die den ganzen Raum ausleuchten. Dabei darf das Licht jedoch nicht flackern oder blenden. Schreibtischlampen dürfen lediglich als zusätzliche Lichtquelle den Arbeitsplatz ausleuchten. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass keine Reflexionen am Bildschirm oder auf der Tischoberfläche auftreten. Auch ist Gegenlicht für das Auge sehr irritierend. Manchmal kann es sogar vorkommen, das weiße oder spiegelnde Tischoberflächen blenden. Dunkle Farben sind besser geeignet. Wer sich über die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz trotzdem unsicher ist, der kann sich in einem Fachhandel beraten lassen. Ihre Augen werden es Ihnen danken!

Gekonnt gewagt: Der Muster-Mix

Verabschieden Sie die Eintönigkeit und begrüßen Sie stattdessen den Muster-Mix! Langweilige Einrichtungen und fehlender Mut sind schließlich total out und deswegen darf in 2010 gerne mal etwas rumprobiert werden. “Mit Farben und Mustern spielen!” lautet die Devise. Natürlich muss man dabei die Grenze zwischen Extravaganz und unangenehmen Kombinationen bewahren, denn genau das zeichnet den exzentrischen Mix von verschiedenen Mustern aus.

© Dieter Schütz / PIXELIO

© Dieter Schütz / PIXELIO

Eine Regel, um den Muster-Mix gelungen umsetzen zu können, ist folgende: Die einzelnen Möbel und Dekorationselemente sollten eine Gemeinsamkeit aufweisen! Das kann zum Beispiel eine bestimmte Farbe sein. Wem das noch zu simpel ist, der darf sich natürlich auch an Tönen aus einer Farbfamilie bedienen. Wichtig ist aber, dass diese nicht zu stark sind. Der Muster-Mix spielt mit Formen, die lediglich durch eine sanfte Unterlegung mit einem hellen Ton überzeugen können. Hellblau, Lindgrün und Rosa sind dafür perfekt. Wenn doch noch farbliche Akzente gesetzt werden sollen, muss man sich für eine einzige gegensätzliche Farbe entscheiden, die nur vorsichtig eingebracht wird.

Und welche Muster dürfen mitspielen? Grundsätzlich alle! Es kommt nur darauf an, welcher individuelle Geschmack vorliegt. Dieser entscheidet schließlich über die Größe und Form der Applikationen auf Sesseln, Couches, Schranktüren und Bildern. Auch Vorhänge dürfen so gestaltet werden. Da hier von “Muster-Mix” die Rede ist, ergibt sich das Gesamtbild durch die Kombination von einzelnen Formen. Punkte und Streifenmuster müssen sich also nicht wiederholen und können durch Blumen und Blütenranken ergänzt werden. Die Einheitlichkeit ergibt sich, wie bereits oben beschrieben, durch die Wahl einer Grundfarbe.

Frische und verspielte Wagnis beschreiben den neuen Wohntrend 2010 am ehesten. Wenn verschiedene Formen gekonnt eingebracht werden und gewagt aufeinander abgestimmt sind, dann ist der Muster-Mix eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Einrichtungsstilen.